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St.Ulrich  
 

Allgemein | Berühmtheiten | Sehenswürdigkeiten | Fotos

St. Ulrich Sehenswürdigkeiten

Museum de Gherdëina,
Das Grödner Heimatmuseum hat ihren Sitz in der „Cësa di Ladins“. Dieses interessante und gut ausgestattete Talmuseum wurde im Jahre 1960 eröffnet und in der Folge laufend mit wertvollen kunst- und naturhistorischen Objekten ergänzt und ausgebaut. Es vermittelt einen guten Einblick in das wertvolle Kulturgut des Grödner Tales und umfasst unter anderem eine reichhaltige Dokumentation der 300 Jahre alten Grödner Holzschnitzkunst, typisches altes Grödner Holzspielzeug, Gemälde bekannter Grödner Künstler, eine sehenswerte Mineralien- und Fossiliensammlung, bedeutende prähistorische Steinzeit-, Bronze- und Eisenfunde sowie Flora und Fauna des Dolomitengebietes.
Anhand von zahlreichen Exponaten bringt diese mit viel Fachkenntnis und Heimatliebe zusammengetragene Sammlung dem aufmerksamen Besucher das Kunsthandwerk, die Geschichte, die Kultur sowie den Mineralienreichtum und die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt des Grödner Hochtales näher.

Adresse:

Cesa di Ladins, Reziastraße 83
39046 St. Ulrich
Tel.0471/797554
Fax0471/789798
 

Öffnungszeiten:

Sommerzeiten:
im Juni
Di.-Fr. 14-18h / Do. 10-12h & 14-18h
Juli-August
Mo.-Fr. 14 - 18h / So. 14-18h
September - Mitte Oktober
Di.-Fr. 14-18h / Do. 10-12h& 14-18h
Winterzeiten:
vom 6.2. bis 16.3.
Di.-Fr. 14.30-17.30h


Die Pfarrkirche zum heiligen Ulrich,
Auf einem etwas erhöht liegenden Hauptplatz steht die Pfarrkirche von St. Ulrich, die den Heiligen Drei Königen und dem Hl. Ulrich, dem Bischof von Augsburg und Patron der Marktgemeinde von St. Ulrich, geweiht ist. Erbaut 1793 – 1797, war sie anfänglich nur einschiffig und wurde erst später, 1905 – 1907, durch die beiden Seitenkapellen, Herz-Jesu- und Rosari-Kapelle, ergänzt. Der geräumige Bau mit den von Längs- und Quergurten begrenzten Flachkuppeln, den gegliederten Wandpfeilern, dem umlaufenden Gebälk der Vorhalle und dem charakteristischen Zwiebelturm ist ein würdiges Denkmal der späten Barockphase. Der Bau ist innen mit zahlreichen Bildern, Statuen und Figuren geschmückt. Beachtenswert sind auch die schönen Schnitzereien verzierten Kirchenstühle.

Kriegergedächtniskapelle,
Sie steht am Kirchplatz, links von der Pfarrkirche, als Stätte des Gedenkens an die vielen aus dem Pfarrbezirk St. Ulrich stammenden Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkriegs, deren Namen auf großen Marmortafeln an den Seitenwänden eingelassen sind. Das Besondere an dieser Kapelle ist die im Fassadentürmchen hängende Glocke, wahrscheinlich die älteste Glocke weitum. Man erzählt sich, dass diese Glocke zufällig beim Pflügen in den Pincànlöchern entdeckt und ausgegraben wurde und dass sie deshalb von der vermutlich dorthin abgerutschten mittelalterlichen Burg „Stetteneck“ stammen dürfte.

Kongresshaus von St. Ulrich (Holzschnitzereien Ausstellungen),
Ebenso am Kirchplatz steht ein moderner Bau, das Kongresshaus. Im Obergeschoss ist der mit einer schönen Holzverkleidung ausgestattete Hauptsaal mit Foyer untergebracht, in dem viele abendliche Veranstaltungen wie Diavorträge, Filme, musikalische Darbietungen stattfinden und der auch als Konferenzraum für Tagungen und Kongresse und für sonstige festliche Anlässe dient.

Öffnungszeiten:
Sommer: von Juni bis Ende Oktober
Winter: von Dezember bis Ende April
vormittags: 10.00 Uhr 12.00 Uhr
nachmittags: 15.00 Uhr 19.00 Uhr

Musterschau des Grödner Handwerks,
Im unteren Geschoss des Kongresshauses, gleich rechts vom Haupteingang, hat die Musterschau des Grödner Kunsthandwerks ihren Sitz. In einer gefälligen Anordnung von einzelnen Nischen werden Werke individuell schaffender Schnitzer sowie Erzeugnisse aus den organisierten Großwerkstätten gezeigt, die eine klares Bild über den gegenwärtigen Stand und die Qualität des heimischen Kunsthandwerks vermitteln und gleichzeitig Aufschluss geben über die vielen möglichen Stilrichtungen, die verschiedenen Arten der Darstellung und Fertigung. Eine in ihrer Art gewiss charakteristische Ausstellung und ein lebendiges Zeugnis jahrhundertealten kunsthandwerklichen Tradition des Ortes und Tales.
? Öffnungszeiten

Purger-Denkmal,
In der Nähe des Kirchplatzes, wo die Purgerstraße mit der Bahnhofsstraße kreuzt, steht an der rechten Seite ein Bronzedenkmal, das einen kurzen Abstecher verdient. Es stellt den Altbürgermeister von St. Ulrich und Erbauer der ersten Grödner Straße (1856) von Waidbruck nach St. Ulrich dar, Johann Baptist Purger (1805 – 1872). Er hat durch den Straßenbau für Gröden eine wichtige Verbindung zur Außenwelt und die Grundlage für eine florierende Weiterentwicklung des internationalen Handels von Holzschnitzereien geschaffen.

Antoniuskirche,
Diese schmucke kleine Kirche steht auf dem Antoniusplatz. Sie wurde zwischen 1673 und 1676 erbaut und ist somit älter als die Pfarrkirche. Mit seinem steilen Schindeldach und dem in den Grödner Himmel ragenden Zwiebelturm stellt es ein beliebtes fotomotiv dar mit Sella und Langkofel im Bildhintergrund. Den Hauptaltar schmückt ein Tafelbild des Hl. Antonius von Padua, und rechts und links davon stehen zwei stilechte, allerdings neu gefasste Bischofsstatuen des Hl. Ulrich und des Hl. Ruprecht, Schöpfungen des Dominikus Vinazer aus dem Jahre 1682. Die schönen Tafelbilder an den Seitenaltären – Kopien nach Murillo – sind zwei Jugendarbeiten von Josef Moroder-Lusenberg.

Das Luis Trenker-Denkmal,
auf der gleichnamigen Promenade neben der alten Lokomotive, erinnert an einen weltbekannten Sohn Grödens, an das Multitalent, den "Bera Luis"

Die St.Jakobskirche,
liegt oberhalb von St.Ulrich und ist zu fuß erreichbar. Sie ist die älteste Kirche des Tales und dem Hl. Jakob geweiht. Malerisch gelegen, bringt sie im Chor einen schönen Freskenzyklus und am barocken Hauptaltar Skulpturen.



   
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